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Ein Spaziergang durch Weißig und Döhlen
Am heutigen Donnerstag machte ich einen meiner vielen Streifzüge durch Döhlen. Besonders ins Visier genommen hatte ich die Streuobstwiese in Freital-Weißig, die mir durch eine Meldung im Freitaler Anzeiger wieder aufgefallen war. Kommend von der Bushaltestelle an der Schulstraße gelangt man über einen Weg zum Zaun der Wiese, wo weiter rechts eine Infotafel aufgestellt ist. Da keinerlei Verbotsschilder auffallen, nahm ich die Gelegenheit war, das Tor selbst zu öffnen und auf die Wiese zu gehen. Bei einem früheren Besuch kamen mir viele Schafe entgegen, heute sah ich kein einziges Tier. Negativ viel mir auf, dass sich vom Eigentümer lediglich um die Streuobstwiese gekümmert wird, nicht jedoch um das Gebiet um den Wettingrundweg bis zum Beginn der Böschung auf dem Gelände des Getränkehandels. So ist der Wettingrundweg unpassierbar. Die Wiese ist glücklicherweise keine Sackgasse, da am oberen Ende des Hanges ein weiteres Tor existiert, durch das man auf das im Süden angrenzende Feld gelangen kann. Von da an ging ich gen Osten zu dem in den Wald führenden Weg. Über eine erst kürzlich entdeckte Schneise gelangte ich wieder in den Wettingrund. Obwohl es Niederschlag gegeben hatte, konnte ich meine zweite Mission, die Kartierung des periodischen Gewässers, nicht fortsetzen, da dessen Verlauf zu verwinkelt ist und kein Wasser zur Nachvollziehung des tatsächlichen Verlaufes floss. Das steht also noch als Ausflugsziel für einen Regentag aus. Um wieder zur Weißiger Straße zu gelangen, schlug ich mich teilweise durchs Niemandsland die Böschung hinauf. An der Bushaltestelle am Mittelweg endete meine heutige Tour.
Editoriales Intro: März 2026, Wien, Paris
Im März 2026 fühlt sich OpenStreetMap gleichzeitig vertraut und fragil an: Wien routet seine Fahrpläne auf OSM-Basis, Start‑ups bauen Geschäftsmodelle darauf, humanitäre Organisationen verlassen sich im Katastrophenfall auf OSM‑Gebäudeumrisse. Gleichzeitig wissen Eingeweihte, dass große Teile dieser „kritischen Infrastruktur“ an einer Handvoll Ehrenamtlicher hängen – vor allem dort, wo es um Serverbetrieb, Kernsoftware und die API geht. blog.openstreetmap
Mit dem Fördervertrag der deutschen Sovereign Tech Agency über 384.000 Euro für die Modernisierung der OSM‑Kernsoftware steht erstmals schwarz auf weiß da, was viele in der Community seit Jahren behaupten: OSM ist digitale Grundversorgung – aber ihre Wartung ist weder institutionell noch demokratisch so abgesichert, wie es dieser Status vermuten ließe. Parallel laufen die Vorbereitungen für State of the Map 2026 in Paris, das Ende August als globales Treffen der OSM‑Community stattfinden wird – inklusive Calls für Session-Proposals und Wissenschaftsabstracts, die gerade jetzt im März geöffnet sind. Es liegt in der Luft, dass Paris der Ort wird, an dem sich entscheidet, ob OSM eher technokratisch oder partizipativ weiterwächst. 2026.stateofthemap
Aus Wiener Perspektive wirkt diese globale Debatte keineswegs abstrakt. Die Stadt setzt zunehmend auf partizipative Formate, um Mobilität, Stadtraum und Klimaanpassung zu gestalten; OSM‑Daten fließen in Routing, Accessibility‑Anwendungen und diverse Forschungsprojekte ein. Gleichzeitig reproduzieren OSM‑Daten selbst urbane Ungleichheiten: Innenbezirke sind hochdetailliert, während periphere Siedlungen, informelle Treffpunkte oder Angebote für vulnerable Gruppen oft unsichtbar bleiben. mdpi
Diese Kolumne nimmt Wien als Labor, um vier Ebenen zusammenzudenken:
Ihr wisst ja, ich hab’ einen OpenStreetMap-Fetisch :) Schon sehr lange trage ich gemeinsam mit der Schweizer OSM-Community die Idee rum, dass die ~2000 erfassten Gemeindegrenzen in OpenStreetMap besser gepflegt werden sollten.
Diese wurden vor ~14 Jahren in einem sogenannten Import in die OpenStreetMap-Datenbank eingepflegt und seither bei Gemeindefusionen Anfangs Jahr immer mal wieder gepflegt, aber nicht in toto überwacht.
Vor einiger Zeit habe ich im OSM Forum die Diskussion zur Grenzpflege begonnen, das dort angesprochene Tool der serbischen Community ist zwar sehr toll, aber der Umbau auf die Schweizerischen Gegebenheiten hat nicht befriedigend geklappt. Dies trotz der tollen Hilfe der SOSM mit einer virtuellen Maschine (mersi Datendelphin im Speziellen) auf der SOSM-Infrastruktur. Auf dieser VM lief das serbische Tool mit Anpassungen für die Schweiz, war aber nur schwer zu “bedienen”.
In einem Projekt bei der Arbeit habe ich mich etwas eingehender mit den sog. GitHub Actions beschäftigt, mit denen es möglich ist, ja nach Zustand eines GitHub-Projektes Aktionen durchzuführen, die ebenso auf einer virtuellen Infrastruktur (aber halt von Microsoft laufen). Eine solche Action baut beispielsweise aus etwas LaTeX-Code, der online liegt automatisch meinen Lebenslauf (ich hab’ keine Bewerbung offen, brauchte aber letzthin aus anderen Gründen einen Lebenslauf). Oder aus etwas Textschnipseln eine Webseite und ein PDF, das eine Pubikation ergeben wird.
Item, Programmcode im Internet etwas machen zu lassen, ist mit solchen Actions einfach, schnell iterierbar und etwas weniger komplex, als per ssh auf einem Server Python-Code laufen zu lassen.
Erste Schritte
Ich habe gerade diese Funktion entdeckt. Und eigentlich klingt es nach einer tollen Idee, meine Ausflüge in einem persönlichen Blog zu dokumentieren. Vielleicht freue ich mich ja eines Tages, wenn ich das hier lese ^^
Die Strasse L170 von Göschweiler hört bei Schattenmühle auf. Diese sollte meiner Meinung nach weitergehen bis zur Strassenmündung K6516. Ich bin nicht zu 100% sicher, kann das jemand überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.
Manchmal sind es die kleinen Details. Dank 360° Mapillary Bildern konnte ich an der Stelle die Gegend etwas “aufhübschen”. Auch wenn man natürlich nicht für den Renderer mappen soll. Aber ein paar Dinge sind doch nützlicherweise hinzugekommen.

Jede*r hier hat (ständig wechselnd) andere Prioritäten und alle halten ihren Schwerpunkt immer für den Wichtigsten ;)
So schlimm ist es natürlich nicht. Ich mache mich mal auf im Landkreis Waldeck-Frankenberg einen Ort nach dem Anderen (nach Gemeinde) abzuarbeiten um die uralten Geometrien aus den Anfangsjahren mal ein wenig abzuarbeiten.
For the German regions of Sachsen-Anhalt and Niedersachen, I thought there are probably all buildings mapped. At least those called Einfamilienhaus or Reihenhaus.
But I found that with the following overPass query, many potential spots for missing buildings data can be found:
way["landuse"="construction"]({{bbox}});
And because of that my change set statistics of today is as follows:
Edited on 2026-01-27:
- 2281 nodes
- 404 ways
- 1 relation
Most used tags for nodes:
-
natural(371) -
addr:housenumber(48) -
addr:street(48) -
addr:postcode(46) -
addr:city(46) -
entrance(36) -
addr:country(26)
Most used tags for ways:
-
building(319) -
landuse(22) -
highway(16) -
amenity(9) -
addr:postcode(9) -
addr:city(9)
Conclusion
Many buildings have been added (and some trees 🌳👼) in Niedersachsen and Sachsen-Anhalt.
But as the query suggests, there are still some construction sites which can be investigated. Probably this “trick” is already known to hardcore-mapper ;)
[Ex-YU] Naški Šta znači FOSMBL?
Akronim FOSMBL stoji za Friends of OpenStreetMap Banja Luka. To je inicijativa koja okuplja ljude sa ciljem da Banju Luku i njenu okolinu učine preciznijim i vidljivijim na globalnoj mapi.
Svrha: Korištenjem hashtaga #FOSMBL u komentarima izmjena, povezujemo lokalne mapere.
Cilj: Unapređenje turizma, podrška lokalnoj ekonomiji i razvoj zajednice koja planira organizaciju zajedničkih događaja (mapatona).
[DE] Deutsch Wofür steht FOSMBL?
Das Akronym FOSMBL bedeutet Friends of OpenStreetMap Banja Luka. Es handelt sich um eine Initiative, die Mapper zusammenbringt, um Banja Luka und die umliegende Region auf der digitalen Weltkarte detailgetreuer darzustellen.
Zweck: Durch den Hashtag #FOSMBL in den Bearbeitungskommentaren wird die lokale Arbeit sichtbar und koordinierbar.
Ziel: Die Förderung von Tourismus und Wirtschaft durch präzise Daten sowie die Gründung einer festen Gemeinschaft für gemeinsame Mapping-Events.
[EN] English What does FOSMBL stand for?
The acronym FOSMBL stands for Friends of OpenStreetMap Banja Luka. This is an initiative dedicated to putting Banja Luka and its surrounding areas on the digital map with greater accuracy and detail.
Purpose: By using the hashtag #FOSMBL in changeset comments, local mappers can connect and track regional progress.
Goal: To boost tourism and the local economy through better data, while building a community that organizes future mapathons and open-data events.
Mir ist aufgefallen, daß die Überwachungskameras, die an jeder U-Bahn-Station im Raum Nürnberg-Fürth hängen, in OSM kaum verzeichnet sind. Ich habe daher angefangen, alle, die mir beim Warten auf die U-Bahn auffallen, einzuzeichnen. Dafür verwende ich Vespucci am Handy mit folgenden Tagsets:
man-made:surveillance
surveillance:public
surveillance-type:camera
surveillance-zone:public_transport_platform
camera-type:#ist entweder fixed oder dome
camera-mount:#ist entweder wall oder ceiling
camera-direction:#oft nur geschätzte Richtwerte
camera-angle:#ich versuche, mit der Android-App Clinometer möglichst akkurate Schätzwerte zum Neigungswinkel zu bekommen, funktioniert bisher erstaunlich gut
height:#nur Schätzungen
level:#selbsterklärend
operator:VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg
operator-type:public
operator-wikidata:Q1557682
ref:#jede gerichtete VAG-Kamera hat an der Seite ein gelbes Schild, auf dem eine alphanumerische Referenznummer aufgedruckt ist, nach dem Schema 'VAG-NR. ###', wobei # jeweils eine Ziffer darstellt.
Die Referenznummern scheinen keinem bestimmten Schema zu folgen, jedenfalls nicht, soweit ich das nachvollziehen kann. Außerdem scheinen die dome-type Kameras kein Schild mit einer Referenznummer zu haben.
Wenn ihr Fragen oder Anregungen zu dem Thema habt, schreibt mir gerne, dann können wir ins Gespräch kommen. Fröhliches Kartographieren mittens_unofficial
Monatliche OSM-Kolumne, Januar 2026
OSM an der Infrastruktur-Schwelle
OpenStreetMap steht 2026 an einem Wendepunkt, der weniger dramatisch wirkt als er faktisch ist. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Der Myanmar-Erdbeben-Response im März 2025 mobilisierte 3.296 Volunteer-Mapper, um 1.438.900 Gebäude und 17.603 km Straßen zu kartographieren – ein logistisches Wunder. Gleichzeitig offenbaren diese Zahlen eine unbequeme Wahrheit: OpenStreetMap ist nicht mehr ein nischenhaftes Wiki-Projekt, sondern kritische digitale Infrastruktur, die von der Bahn, DHL, Meta, Microsoft bis zum Roten Kreuz in Echtzeit genutzt wird.
Doch die Infrastruktur selbst – das Code-Gerüst, das diese Kartographie überhaupt möglich macht – zeigt Verschleißerscheinungen. Die Sovereign Tech Agency erkannte dies im Dezember 2024 und investierte 384.000 EUR über zwei Jahre, um OpenStreetMaps Kerninfrastruktur zu modernisieren. Diese Kolumne folgt den Fäden, die sich von diesem Investment bis zur State of the Map 2026 in Paris ziehen – und zeigt, warum diese Fäden in Wien beginnen, wo Fragen von Zugänglichkeit, Gerechtigkeit und Community-Partizipation nicht abstrakt sind.
Teil 1: Governance-Krise und die Resilienz-Frage
Das Defizit: Wer wartet OSMs Herz? Eine unbequeme Tatsache: OpenStreetMaps Kerninfrastruktur wird von einer Handvoll Entwickler unterhalten. Nicht Dutzend – Handvoll. Für kritische Projekte wie die Datenbank, die API und das Website-Frontend gibt es oft nur eine oder zwei Personen. Das ist nicht Schlankheit – das ist Single-Point-of-Failure-Architektur.
Die Operations Working Group (OWG) der OpenStreetMap Foundation hat zwar Oversightfunktionen, doch die Entscheidungswege sind:

Für das Mappen komplexer räumlicher Strukturen sind 360° Street View Bilder eine großartige Unterstützung. Schnelligkeit und Vollständigkeit der Datenerfassung sind die größten Pluspunkte. Einzig die hohen Kosten waren für mich abschreckend.
Das ändert sich derzeit. Die erste und zweite Generation der Consumer 360°-Kameras kommt nun zu sehr günstigen Preisen in den Gebrauchtwarenhandel. Die Samsung Gear 360 Modell 2017 ist z.B. ab 20€ zu haben. Da musste ich zugreifen :-)
Kamerahalterung fürs Fahrrad
Ziel war, so schnell wie möglich Testfahrten machen zu können. Es kamen daher nur Komponenten in Frage, die im eigenen Lager oder beim Händler um die Ecke vorrätig waren. Das Design spielte keine Rolle, es sollte nur beim Fahren nicht stören und bei Nichtgebrauch rasch demontierbar sein.
Die Konstruktion zeigen die folgenden Bilder:
Schleswig Holstein
- Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein - Kartendienste WMS
- Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein - Liste der verfügbaren OpenGBD - Web-Dienste -
ALKIS Flur-, Gemarkungsgrenzen
- Schleswig-Holsteinisches Metainformationssystem - WMS SH ALKIS (Flur-, Gemarkungsgrenzen)
- AdV MetadatenInformationsSystem - WMS SH ALKIS (Flur-, Gemarkungsgrenzen)
- Basis-Link / getCapabilities
- ID-Link
https://dienste.gdi-sh.de/WMS_SH_ALKIS_Fluren_Gemarkungen?VERSION=1.3.0&SERVICE=WMS&REQUEST=GetMap&LAYERS=gema,gemabez,flur,flurbez&STYLES=&CRS={proj}&BBOX={bbox}&WIDTH={width}&HEIGHT={height}&FORMAT=image/png
ALKIS Flurstücke
- Schleswig-Holsteinisches Metainformationssystem - WMS_SH_ALKIS_OpenGBD
- AdV MetadatenInformationsSystem - WMS_SH_ALKIS_OpenGBD
- Basis-Link / getCapabilities
- ID-Link
https://dienste.gdi-sh.de//WMS_SH_ALKIS_OpenGBD?VERSION=1.3.0&SERVICE=WMS&REQUEST=GetMap&LAYERS=SH_ALKIS&STYLES=&CRS={proj}&BBOX={bbox}&WIDTH={width}&HEIGHT={height}&FORMAT=image/pngdienste.gdi-sh.de//WMS_SH_ALKIS_OpenGBD?VERSION=1.3.0&SERVICE=WMS&REQUEST=GetMap&LAYERS=SH_ALKIS&STYLES=&CRS={proj}&BBOX={bbox}&WIDTH={width}&HEIGHT={height}&FORMAT=image/png
Liebe OSM Community
Der OSM Apps Catalog präsentiert bestehende Apps, die auf OSM Daten basieren.
Ich habe Pläne, den OSM Apps Catalog neu zu gestalten. Vor allem die Startseite und die Detailansicht der Apps soll für ein breites Publikum zugänglicher werden.
Um zu verstehen, was es dazu braucht, habe ich eine Umfrage erstellt. Bitte füllt sie aus und teilt eure Perspektive mit mir. Ich bin euch sehr dankbar, wenn ihr die Umfrage an Menschen weiterleitet, die nicht besonders an Technik interessiert sind. Diese Perspektive ist mir besonders wichtig.
Herzlichen Gruss
Markus aka ToastHawaii
Name:
2025 12 06 37,50 #SchwarzerBulle DE NW Etwas krank Rad gefahren
Fahrt:
2025 12 05 42,30 #SchwarzerBulle DE NW Schwarzer Bulle Testfahrt Nordrandweg und Terranova Speedway
das ist der erste Test wies geht
Heyho, das ist mein erster Blog auf OSM :)
Ich habe einen kleinen Tipp, wenn ihr mal Indoor Dinge mappt: Mit SCEE (Street Complete Expert Edition) kann man sich selber Overlays erstellen. Das habe ich vor allem genutzt, als ich ein Gebäude, das ich vorher schon mit Indoor Features gemappt habe, anschließend mit den richtigen Raumnamen versehen wollte.
Das hier ist mein Setup, das sogar anzeigt, wenn wo das level fehlt:
Okay, warum nicht mal filmen, was man so bei OpenStreetMap für Änderungen vornimmt?
https://www.youtube.com/@AlexSpritze_OSM
Geht zum Glück schneller als gedacht, auch wenn das erste Video nur ein One-Shot ist, ohne weitere Bearbeitungen und ohne Ton. Naja, die bewegten Bilder sprechen für sich.