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179341779

Hallo,
du bist bei weitem nicht der Erste, der mich wegen dieses Themas kontaktiert.
Keiner, der sich bei mir beschwert hat, konnte darlegen, warum in einer Geodatenbank Dinge erfasst werden sollten, die es physisch nicht gibt.
Auf keiner Karte werden "keine" Bänke und "keine" Papierkörbe dargestellt, sondern immer nur Bänke und Papierkörbe.
Wenn ich etwas tue, dann stelle ich mit die Frage: Was hat das für einen Nutzen?
Negativeinträge in einer Geodatenbank haben keinen. Niemand wird eine Haltestelle im ÖPNV danach aussuchen, an der dokumentiert keine Bank steht oder kein Papierkorb vorhanden ist.
Am meisten Empörung ruft hervor (so auch bei dir), dass ich Einträge wie tactile_paving=no oder wheelchair=no lösche. Wenn jemand, der körperlich beeinträchtigt ist, sich seine Haltestelle nach diesen Merkmalen aussucht, würde er immer danach suchen, dass die Haltestelle genau diese Hilfen zur Verfügung hat. Ein beliebtes Argument für die "=no" ist auch immer: "Dann weiß man, das jemand danach geschaut hat. Das impliziert, dass seit dem ersten Eintrag in die DB keiner danach gesehen hat. Das ist aber eine falsche Annahme. Es ist nur nicht in der Datenbank dokumentiert. Es könnte jeden Tag ein Kartierer daran vorbeigegangen sein, der aber keine Notwendigkeit einer Änderung gesehen hat, schlicht, weil sich nichts geändert hat.
Womit wir bei einem Grundproblem von OSM sind: Trennung von Geodaten und Verwaltung derselben. Ein Eintrag in der DB besteht aus zwei Teilen: dem Datensatz und dem Änderungssatz. Es wäre ein leichtes, alle Verwaltungsdaten, also wann hat jemand nach der Aktualität der Geodaten gesehen, in einem Änderungsdatensatz abzulegen.
Dann könnte man einfach mit einem Tool auf dem Smartphone durch die Gegend laufen und bekäme z.B. angezeigt: Hier hat seit 2 Jahren keiner mehr "dokumentiert" nachgesehen, also prüfe mal, ob das alles so stimmt. Und ändere oder bestätige das.
Diese Bestätigung wird mit dem Geodatenteil verknüpft und als Änderungsdatensatz geschrieben. Alle Auswerter bekommen das nicht mit, wenn es sie nicht interessiert. Und wenn es sie interessiert, können sie den letzten Änderungsdatensatz ja auslesen.
Und keine Anwendung muss mehr den Datenteil mit sinnlosen Dingen füttern.
Gruß Protoxenus

87448143

Hi, du hast hier in Wesselstorf das tag addr:suburb hinzugefügt. Du hast den Namen falsch geschrieben. Würdest du das mal ändern?
Gruß Protoxenus

70935431

Du hast hier ein paar Wege ohne Anbindung in die Landschaft gezaubert. Existieren die so einfach losgelöst?
Gruß Protoxenus

153758405

Hi,
mal abgesehen davon, dass die Läden immer noch existieren, auch wenn sie anders genutzt werden oder leer stehen:
osm.wiki/DE:Good_practice#Erhalte_die_Chronik
Gruß Protoxenus

177908567

osm.wiki/DE:Good_practice#Verwende_nicht_das_Name-Tag,_um_Dinge_zu_beschreiben

175856653

Habe es geändert. Sah auf dem Luftbild auf Grund des Schattenwurfs so aus, als wenn das Gebäude kleiner wäre.
Danke für den Hinweis.

169595378

In OSM werden kurzzeitige Sperrungen nicht kartiert. Und wenn du schon etwas sperrst, dann bist du auch in der Pflicht, die Sperrung wieder zu entfernen, wenn sie nicht mehr besteht.
Gruß Protoxenus

158582351

Beschäftige dich doch mal mit den Prinzipien von OSM, u.a.:
osm.wiki/DE:Good_practice#Verwende_nicht_das_Name-Tag,_um_Dinge_zu_beschreiben
Gruß Protoxenus

131652685

fixme=Hier könnten noch die einzelnen Gebäudeteile gemappt werden.
Na dann mal ran an den Rechner!

120142421

Wieso ist eine Aufstellfläche vor einem Windgenerator ein Windgenerator an sich? Überlege mal, was du hier kartierst.

174519061

Wie ist denn "umbauter Raum" definiert?
Nach dieser Theorie müsste ein komplettes U-Bahnnetz auch ein "umbauter Raum" sein. Und ja, ein Teil des Gebäudes ist zweigeschossig, mit ein paar Lager- und Diensträumen, die für den Publikumsverkehr nicht zugänglich sind.

174519061

Das UG befindet sich nicht in dem Gebäude, sondern in dem zusätzlich und später gebauten Fußgängertunnel in der Ebene -1.

174519061

Ich frage hier sicherheitshalber noch mal:
Welchen Nutzen hat die Angabe der Information in einer Geodatenbank,
dass sich ein Ladengeschäft im Erdgeschoss befindet, wenn es nur eine Ebene (das Erdgeschoss)
gibt, in der sich Geschäfte befinden können?

165462227

Hello,
You have mapped the Junge bakery here on the street corner, even though there was already a Junge bakery next door, which was undergoing renovation at the time. As an experienced mapper, it shouldn't be difficult to recognise this.
To be honest, I don't understand it. This causes the quality of the data to suffer.
Regards, Protoxenus

174519061

Deine Argumentation....
Das Empfangsgebäude des HBf Rostock hat nur eine Etage. Weiteren Kommentar dazu spare ich mir.
Wenn das Geschäft nicht im Erdgeschoss liegt, dann trage ich auch die entsprechende Etage ein.
Das mit der "Unterscheidung" ist ein Trugschluss. Es ist sinnvoller, wenn ein Geschäft vor 5 Monaten mit einem check_date= und ohne level=0 versehen ist, als wenn dort level=0 dran steht und das Geschäft vor 5 Jahren mal überprüft und das auch dokumentiert wurde.
Wenn man wirklich eine Qualitätssicherung für
OSM etablieren wollte, müsste man jedes Mal, wenn sich ein Mapper ein Objekt in OSM >angesehen< hat,
einen Zeitstempel setzen, der die Bemerkung trägt: Es ist alles an diesem Objekt richtig kartiert.
Wenn man in den "anderen Karten" einfach alle Geschäfte, an denen kein level= getagged ist, den level=0 durch die Rendering-Software zuordnen würde, hätten wir das Problem nicht.
Und doch, sie (die sinnlosen tags) stören erheblich. In den letzten Jahren sind die tags, die eine null-Aussage haben, immer mehr geworden. Früherᵀᴹ, sagen wir mal vor 10 Jahren, war das Gebiet, dass man maximal
in JOSM laden konnte schätzungsweise 4 x so groß. Wenn man strickt alle nicht notwendigen tags entfernen würde, würde das Datenvolumen und Rechenkapazität sparen.
Alle beschweren sich über Bürokratie, aber wenn sie selbst dazu beitragen könnten, diese abzubauen, indem sie mal nachdenken, was für eine funktionale Karte und
ein sinnvolles Routing wirklich gebraucht wird, dann kommt so etwas wie level=0 da heraus.

174519061

Hi,
nicht die Angabe einer Etage ist sinnlos, sondern die Angabe der Etage 0. Alles in OSM befindet sich auf level=0, es sei denn, es befindet sich auf einem anderen level. Weder das Routing noch die Kartendarstellung (die Anwendungsgebiete von OSM) werden dadurch irgendwie beeinträchtigt, wenn man level=0 weg lässt.
Gruß Protoxenus

152923411

Du hast hier Rettungsringe kartiert. Es wäre sinnvoll, sich erst mal darüber zu informieren, ob die Dinge schon kartiert sind. OsmAnd bietet dafür die Möglichkeit, unter: "Karte konfigurieren" - "POI-Overlay" - "Notfall" die Rettungsringe anzuzeigen. Blinder Eifer...

171914652

Zu den lane_markings=no
Ich habe danach gesucht, aber leider sind viele Informationen darüber hinter Zugangsbeschränkungen oder kostenpflichtig.

Aber: https://www.cz.de/lokales/celle-lk/celle/am-schild-enden-die-mittelstriche-FB22B64244C45F4F62C4FAAAAA.html
Zitat daraus:
>Die „Richtlinien für die Markierung von Straße (RMS)“ der Arbeitsgruppe Verkehrsführung und Verkehrssicherheit
der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen sind praktisch das „Gesetz“ für die Markierungsarbeiten.
Sie stammen schon aus dem Jahr 1993. Absatz 3.2.2 behandelt die Leitlinien, wie der Mittelstreifen im Behördendeutsch korrekt heißt.
Danach sind außerhalb bebauter Gebiete Fahrbahnen mit befestigten Breiten von 5,50 Metern oder mehr zur Aufteilung in Fahrstreifen mit Leitlinien zu markieren.

Innerhalb bebauter Gebiete sind nach den Richtlinien Leitlinien in der Regel auf allen Straßen mit mehr als zwei Fahrstreifen aufzubringen.
Auf zweispurigen Straßen mit ausreichenden Fahrbahnbreiten können sie aufgebracht werden, wenn die Belastung etwa 5000 Fahrzeuge pro 24 Stunden
oder die zulässige Höchstgeschwindigkeit 50 Kilometer pro Stunde übersteigt. Hier ist übrigens auch geregelt, dass das Verhältnis Strich zu Lücke 1:2 beträgt.<

Das hatte ich bis dahin nicht so explizit gelesen, aber aus der Erfahrung auf der Straße so verinnerlicht.
Meiner Ansicht nach würde das "lane_markings=no" in diesem Fall unter "natürlich richtig, aber eigentlich selbsterklärend" im Sinne von "braucht ein Datenauswerter nicht" abgelegt werden können.
Gruß Protoxenus

171914652

Meine Meinung zu dem ganzen Problem:

Ja, es ist schlecht, einen Änderungssatz über ein so großes Gebiet zu "spannen".
Wie schon vorher erkärt: Ich hatte schlicht und einfach vergessen, den "Hochladen"-Knopf zu drücken.
Ich hatte eigene Fotos, die ich in der letzten Zeit angefertigt hatte, ausgewertet. Die betrafen aber die Gegenden, die von diesem Änderungssatz betroffen waren.
Zu den anderen Dingen:
Wenn ich hier etwas editiere, versuche ich immer, mir vorzustellen, was ein Nutzer von OSM mit den Daten anfangen kann.
Wenn ich in einer mir nicht so vertrauten Gegend eine Bankfiliale benötige, suche ich nach einer Bankfiliale.
Wenn ich einen Geldautomaten benötige, suche ich nach ATM. Ich kann mir keinen Fall vorstellen,
in dem jemand eine Bankfiliale benötigt, in der kein ATM vorhanden ist. Aber vielleicht fehlt es mir ja in diesem Fall an Fantasie.
Ich kartiere die Geldautomaten immer als eigenen node, weil sie dann leichter gefunden werden können und weil sie fast immer eigene Öffnungszeiten haben.
Zu den crossings:
node/1714183965: Ja, mann kan in der 30-er Zone dort über die Straße gehen, den Weg auf der Ostseite gibt es meiner Erinnerung nach gar nicht.
Man kan über die Wiese gehen, es ist aber kein Weg. Ich werde zeitnah noch mal nachsehen.
node/7866159287: Der Rad-Fußweg kreuzt hier eine untergeordnete Straße. Der tag informal=yes ist in diesem Zusammenhang nicht dokumentiert.
Ich gehe mal davon aus, dass das wieder so ein typisches Ding ist, damit SC funktioniert.
Mehr Änderungen an Straßenüberwegen kann ich hier nicht finden.
Zum way/60954156: Das ist so von mir beabsichtigt. Ich war dort und habe keinerlei Informationen darüber gefunden, dass der Landwirt eine Erlaubnis zum Überqueren seines Feldes gegeben hat. Anders, als auf den Luftbildern sichtbar, hätte man, um den Weg zu nutzen, durch das Getreide laufen/fahren müssen.
Verschiebung von Daten von note in description:
Bevor ich vor xxx Jahren die Ärzte dort kartiert hatte, hatte ich mich im Wiki über das konkrete tagging informiert. Damals gab es 2 Varianten:
healthcare und als proposal healthcare 2. Die Variante 2 hat mir deutlich besser gefallen, weil dort viel mehr detaillierte Informationen maschinenlesbar zur Verfügung gestanden hätten. Leider ist das Ganze irgendwie untergegangen. Es gab aber Mapper, die die von mir dort eingegebenen Informationen gelöscht und auf das healthcare zurückgebaut hatten. Das war der Grund für die note. Ich habe vor, die Informationen auf das im Moment angewandte healthcare runterzubrechen. Das verschieben in description war der erste Schritt dazu. Ich hatte das aber wieder aus den Augen verloren, werde es aber in Angriff nehmen und das Ärzehaus auf Stand bringen.
Zu den Mittellinien werde ich mich noch äußern.

171914652

Es ist nicht hilfreich, sondern sinnlos, wenn man etwas kartiert, was physisch nicht vorhanden ist. Es wird auf keiner Karte dargestellt, weil es ja nicht vorhanden ist und auch nicht für irgendein Routing gebraucht. Es hat schlicht keinen Nutzen. "Früher", in der Anfangszeit von OSM wurde noch darauf geachtet, dass nur das in die DB eingegeben wurde, was notwendig ist. Seitdem die Leute mit SC herumlaufen, ist die Anzahl dieser Einträge massiv gestiegen, und nur, weil SC sonst nicht funktioniert. Aber wenn man mit einem Hammer herumläuft, ist jedes Problem ein Nagel.
Ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, dass die Siegfähre von beiden Seiten an einen highway=path angebunden ist. Wie da ein Router "denken" kann, dass man da einen PKW entlang routen könnte, erschließt sich mir nicht.
Das mit der Größe des Änderungssatzes ist ein Versehen von mir. Ich habe schlicht vergessen, zwischendurch "hochladen" zu drücken.