Letztens (das heißt im Verlauf der letzten 2 Monate) konnte ich zum ersten mal den Service von walking-papers testen. Hier eine kleine Beschreibung, die hoffentlich zu Nachahmern führt auch wenn sie in meiner Version vielleicht etwas abschreckend klingt.
1. Ausdrucken
Das Ausdrucken der Karte war nicht ganz einfach. Mir fehlte eine wichtige Zutat: der Drucker.
Nach dem Auswählen des Kartenabschnitts habe ich mir also das .pdf gespeichert und erstmal Vollbild auf einem Netbook anzeigen lassen. Dessen Display hat zufälligerweise die Breite eines DIN-A4 Blattes und ist von hinten beleuchtet. Somit ließ sich die Karte einfach abpausen (mit 2mal scrollen zwischendurch).
2. Neue Sachen Einzeichen
Ich habe mir einen kleinen Abschnitt des Zentrums von Meiningen herausgesucht um Häuserformen zu skizzieren und Namen von Geschäften aufzuschreiben. Letzteres klappte ohne Probleme. Bei den Häuserformen bemerkt man schnell, das man nur mit der Frontalansicht der Häuser nicht besonders weit kommt.
3. Einscannen
Die Bleistiftskizze zu scannen war einfach, jedoch enthielt sie keinen QR-Code (den hab ich nicht abgezeichnet.) Also habe ich die Bleistiftzeichnung erst einmal in Gimp über das Original-PDF gelegt und passend entzerrt. Das Ergebnis auf der Webseite dann hochgeladen und mittels JOSM Plugin erfolgreich wieder importiert.
4. Zur Karte hinzufügen
Das Eintragen der Informationen via JOSM war genau so kompliziert wie immer. Die Häuserformen wurden mangels Informationen über die Innenhöfe als Rechtecke aproximiert. Für einige Geschäfte war auch die Tag-Suche nicht einfach. Leider habe ich im Wiki keine best practise Beschreibung für Hausnummern bei einem Haus mit mehreren Eingängen gefunden. Ich habe daher die Hausnummern nicht an die Gebäudeform sondern an extra nodes getaggt. Leider sieht das im Renderer blöd aus.