Zwar werden heute in Smartphones größtenteils erfreulich gute GPS-Module eingesetzt, die sich vor dem klassischen Garmin nicht mehr zu verstecken brauchen. Doch sprechen gute Gründe dafür, den GPS-Empfang „outzusourcen“, wenn Tracks aufgezeichnet werden. Beispielsweise zeichnet mein OnePlus 5T zwar ausgezeichnete, linealgerade Tracks auf, wenn ich es in der Hand halte, separat vom Körper – aber so will ich nicht länger als fünf Minuten durch die Gegend spazieren, schon gar nicht mit Hund an der Leine. In der Hosen- oder Jackentasche verschlechtert sich der Empfang sofort deutlich, weil mein Körper dann den halben Himmel abschirmt.
Meine Lösung: ein kleiner Bluetooth-GPS-Empfänger, den ich auf dem Scheitel unter der Kopfbedeckung trage und der von dort aus immer bestmöglichen Empfang hat. Das Handy muss nur noch dieses Gerät per Bluetooth empfangen, und da stört mein Körper nicht; es kann stecken, wo es will, der Track hat immer ausgezeichnete Qualität.
Mit meinen Androiden hatte ich noch kein Problem, den externen GPS-Huber in Betrieb zu nehmen. So geht’s, und zwar in dieser Reihenfolge:
- Eine App installieren, die die per Bluetooth empfangenen GPS-Daten ins System einspeisen kann.
- Dem Handy verklickern, dass es die in 1. installierte App als GPS-Quelle nutzen soll statt des eingebauten Moduls.
- Das Bluetooth-GPS mit dem Handy koppeln.
- Der in 1. installierten App sagen, dass es das in 3. gekoppelte GPS-Gerät empfangen soll.