Vorab das Wichtigste: Die neue Version 0.7.53 ist auf overpass-api.de und dev.overpass-api.de jetzt aktiv. Die Rambler-Instanz wird in den nächsten Tagen folgen.
Weitere Details dazu werde ich weiter unten geben, ebenso, warum ein Vorfall rund um Pokemon Go mein Weltbild zu Zugriffsregeln erschüttert hat.
Doch zunächst möchte ich die Zahl des Monats präsentieren: 74.9 Prozent. Von 74.9 Prozent aller IPv4 /24-Subnetze, also aller überhaupt möglichen solchen Subnetze weltweit, habe ich mittlerweile Zugriffe in den Logfiles gefunden. Zu diesen Netzen gehören z.B. die von General Motors, Ford, Toyota, Daimler, BMW und Volkswagen. Bei Medienhäusern z.B. New York Times, Guardian und Der Spiegel. Weiterhin: SNCF, Deutsche Bahn, SBB, zahlreiche Universitäten und sogar ESRI. Selbstverständlich auch eine lange Liste von gewöhnlichen Internet-Providern. Zur Erinnerung: die Overpass API liegt eher im Maschinenraum und ist mehr technisch als nutzerfreundlich. Daher dürfte die amortisierte Reichweite der diversen Tile-Server noch weitaus höher liegen. Das passt sehr gut zu der Beobachtung, dass große Teile der öffentlichen Verwaltung in Deutschland damit experimentieren, OpenStreetMap in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren.
Fazit: OpenStreetMap ist alles andere als klein. Es ist bereits der De-Facto-Standard für Geodaten. Und wenn es Wachstumsgrenzen für OpenStreetMap gibt, dann ist die Wichtigste davon die Größe der Menschheit.
Das heißt nicht, dass eine Mehrheit der Menschheit bereits OpenStreetMap nutzt. Geodaten kann man nicht essen, sie sind auch kein Medikament. Geodaten sind wichtig, aber nicht der Schwerpunkt der Welt. Die Statistik von oben sagt also: Wer sich für Geodaten interessiert, der kennt höchstwahrscheinlich OpenStreetMap.


Zum Vergleich: 