Diary Entries in German

Recent diary entries

Posted by Wuzzy on 1 October 2016 in German (Deutsch).

Hallo du da! Freut mich, dass du dich auf meinem Blog verirrt hast.

Das ist mein erster Blogeintrag auf www.openstreetmap.org und gleichzeitig mein erster Blogeintrag meines Lebens.

Ich stelle mich erstmal vor: Ich bin jetzt schon seit vielen Jahren aktiv auf OSM und kartiere so dies und das. Hauptsächlich Orte, bei denen ich persönlich war. Ich spreche Deutsch und Englisch. Ich habe mich OSM angeschlossen, weil ich davon überzeugt bin, dass die Welt gute Open-Data-Weltkarten braucht. Meiner Meinung nach sollten Kartendaten grundsätzlich uneingeschränkt nutzbar sein, aber leider zieht uns das Urheberrecht bzw. Copyright immer noch einen Strich durch die Rechnung. :-(

Ich bin froh, dass es OSM in meiner Gegend schon so weit geschafft hat und dass es so viele Menschen gibt, die alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Das Internet ermöglicht uns Menschen Dinge, die vorher undenkbar gewesen wären, und für all die bereits geleistete Arbeit danke ich der OSM-Gemeinschaft. :-)

Im OSM-Wiki habe ich auch so einiges schon geschrieben. Hauptsächlich nur Aufräumarbeiten. Meine größte Seite bisher ist der Versuch, eine etwas ausführlichere Legende für die Standardkarte zu machen (auf Englisch): osm.wiki/Standard_tile_layer/Key

Warum ich erst jetzt in diesem Blog hier schreibe? Hmm, keine Ahnung, wohl zu faul oder so oder ich wusste nicht, was ich schreiben soll.

Für das Mapping bin ich etwas an exotischen, seltenen, und evtl. schwer zu kartierenden Dingen oder Orten interessiert. Ein Beispiel dafür sind öffentliche Bücherschränke (siehe die großartige Wikiseite hier: osm.wiki/Tag:amenity%3Dpublic_bookcase). Noch besser, wenn ich was finde, was noch nicht mal ein einheitliches Tagging-Schema für etwas gibt, dann könnte ich nämlich Pionierarbeit leisten. :-)

Diesen Blog werde ich (vermutlich) für folgende Themen nutzen:

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Posted by WegefanHB on 29 September 2016 in German (Deutsch). Last updated on 14 September 2020.

Mancher User meint, er müsse ein möglichst großes Gebiet abdecken. Dabei quält er sich oft mit einem schmalen Spalt zur nächsten passenden Fläche. Korrekturen und Ergänzungen werden dann für ein unübersichtliches Gebiet angezeigt. Schnell sind wir bei der hundertsten Änderung angelangt. Das System ist überfordert, die Historie anzuzeigen. Bitte mappt statt dessen lieber jeden Kartoffelacker einzeln für sich. Wenn dann den nächsten Jahren dort Rüben und danach Roggen angebaut werden, wird dies kaum schnell genug verändert, immerhin es wäre dann machbar. Noch schlimmer ist es bei den Multipylogonen und Mega-Multipylogonen; ganze Landstriche werden durch diese Versiegelung von der Aktualisierung ausgeschlossen. Wenn Inseln nötig sind, ja bitte; aber dann so klein wie eben möglich. Eine offene Datenbank muss offen bleiben!

Zurück aus’m Urlaub, schaue ich mir so die Hinweise in meiner näheren Umgebung an, und da fiel mir dieser auf: Tossenthal … laut OSM Daten ein place=village mit name=Trossenthal.

Also habe ich zuerst einmal Google nach Trossenthal durchsucht (Google sei Dank, schlägt es doch gleich Tossenthal als richtige Alternative vor)… wow, eine ganz schön lange Liste von Anbietern, die anscheinend OSM Daten verwenden, hier eine kleine Liste:

Und zu meiner Überraschung haben die alle (stichpunktartig geprüft) die Lizenz mehr oder weniger korrekt/prominent hinterlegt.

PS: Die weitere Recherche über den korrekten Ortsnamen (Katasteramt, Geoportal Thüringen, etc.) haben mich natürlich auch auf die Gemeindeseite von https://www.sachsenbrunn.de geführt. und sogar dort hat sich zumindest in der Überschrift ein Schreibfehler eingeschlichen: Tossental … natürlich habe ich gleich entsprechenden Kontakt zur Korrektur aufgenommen :)

Location: Tossenthal, Eisfeld, Landkreis Hildburghausen, Thüringen, 98673, Deutschland
Posted by MKnight on 14 September 2016 in German (Deutsch).

Ein recht nerviger Nebeneffekt der glorreichen Mentz-Fehler ist der, dass ich in Bahnhöfen keine Fehler mehr korrigiere.

Das fühlt sich irgendwie komisch an. Statt, dass man[1] sich um Blocks und Bans kümmert, macht man einen grossen Bogen.

[1] Ich vermute, dass ich da nicht der Einzige bin, der aufgrund des massiven Arbeitsaufwands und der Nullkommunikation[2] bei Mentz, bei einer Korrektur resigniert und den Müll in der DB belässt.

Und nun?

[2] Ich hab mal bei nem Problem in deren Wiki geschrieben, die einzige Reaktion kam von einem Nicht-Mentz-Mitmapper, dass ich mir (sinngemäss) über meinen Tonfall Gedanken machen sollte. Es gibt recht viele kleine oder grössere oder auch ganz grosse Probleme bei OSM; aber keins, dass mich wirklich richtig ankotzt. Mentz kotzt mich richtig an.

Die “Profis” haben den Validator voll mit Errors und Warnungen und was passiert? Die kippen das ab. Irgendein Trottel wirds richten oder nicht.

Posted by Nakaner on 13 September 2016 in German (Deutsch). Last updated on 15 September 2016.

EDIT: Die englische Version dieses Blogeintrags ist jetzt auch online.

Wie stimmt man ab?

Man ruft awards.osmz.ru auf und wird meistens erst auf die OSM-Loginseite umgeleitet. Die Abstimmungsplattform wurde vom OSMF-Vorstandsmitglied Ilya Zverv (Zverik) geschrieben und ist auf seinem Server gehostet, daher nicht unter einer “offiziellen” openstreetmap.org-Subdomain. Durch den Login wird sichergestellt, dass jedes OSM-Benutzerkonto nur einmal abstimmt.

Die einzelnen Kategorien

Es gibt sechs Kategorien, die ich im folgenden erklären möchte.

Core Systems Award

Ungefähre deutsche Übersetzung: Preis für zentrale Dienste

Nominiert sind:

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Posted by -karlos- on 29 August 2016 in German (Deutsch).

Es gibt auch diese Woche etwa zu berichten ;-) Es geht voran, zu langsam und doch zu schnell: Zu schnell geht es, weil meine Begeisterung mein Restleben und den Nachtschlaf beeinträchtigt. Zu langsam weil das Testen mit Javascript eine Qual ist per „Console.Log“, am Smartphone gar nur „alert“. Gibt es ein gutes Framework mit Beakpoints?

OSMgo Greenwich

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Posted by kreuzschnabel on 24 August 2016 in German (Deutsch). Last updated on 2 September 2016.

Die Faszination des Bing-Luftbildes als Mapping-Quelle macht sich besonders dann bemerkbar, wenn man eine Gegend bearbeitet, die in der Vor-Bing-Ära gemappt wurde, meist nach einmaligem Abtracken per GPS, wo schnurgerade Straßen Schlangenlinien machen oder um 50 m versetzt sind. Man lächelt milde und stellt das alles „richtig“. Nach dem Bing-Luftbild, versteht sich, denn das hat ja recht.

Oder?

Auch 170 Jahre Fotografie und fast ebenso viele Jahre Fototricks haben uns offenbar noch nicht abgewöhnen können, das, was wir realitätsnah auf einem Bild sehen, als Wahrheit zu betrachten. Auch Bing verführt uns in dieser Weise. Dabei wäre Vorsicht angebracht. Schaun wir mal auf die B 54 nördlich Bad Schwalbach: Fehlerhafte Straßendarstellung

Wieso ist die Straße ein gerader Strich? Hat es sich hier nicht ein Mapper zu einfach gemacht? Auf dem Luftbild geht sie doch nach rechts. Komm, das müssen wir gleich mal korrigieren!

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Location: Holzhausen über Aar, Hohenstein, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen, Deutschland
Posted by derstefan on 22 August 2016 in German (Deutsch).

Die OpenTopoMap feiert am 03.09. seinen fünften Geburtstag! Als Versuch gegründet von zwei Studenten unterschiedlicher Fakultäten entwickelte sich die OTM zu einem Kartenprojekt, das mittlerweile nicht nur innerhalb der OSM-Community ein Begriff ist. Das heutige Kartenbild hat sich im Vergleich zum allerersten Testbild glücklicherweise weiterentwickelt: OTM 2012 Zum Vergleich: OpenTopoMap heute

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Nein, “OSM go” habe ich nicht gecancelt sondern die Idee erweitert. Aber erst mal Danke für die Anregungen. Die Reaktionen waren zunächst mäßig, nach einer Woche dann schon schön.

Nach meinem Go-Post habe ich einenTag lang einige Teile aus alten Code von mir zusammengeglaubt und hatte abends schon eine erste 3D-Ansicht. Was mich so begeistert hat, das mir einer schlaflosen Nacht die Phantasie durchgegangen ist: In 3D OSM durchwandern (nicht der abschreckende Pokemon-Style, was gescheites), Daten einblenden, nicht nur Laufen, auch “fliegen”; daher jetzt der Begriff “OSM Earth”. Klar sind dann weitere “Layer” auch mit Echtzeitdaten möglich. Vielleicht auch ein Wechseln zur 2D-Ansicht.

Derzeit kämpfe ich noch mit den JavaScript Orientation-Controllern (Der Kompass stimmt bei Android nicht) das kann gerne jemand Übernehmen. Mithelfende kann ich brauchen, nicht unbedingt nur zum Code schreiben. Aber auch Beratung, welche Frameworks es gibt. Zum Beispiel: Wenn ich mit AJAX JSON habe, wie konvertiere ich die OSM-Daten zu Javascript-Arrays und wie Indiziere ich die Node-IDs?

Eigentlich gibt es ja schon alles; Renderer in 2D und 3D, Gamification mit OSM-Verbessern. Demotivierend? Och - ist doch gut, wenn man weniger Arbeit hat. Allerdings ist es sau schwer, sich in einen Haufen fremden Codes einzuarbeiten. Und oft kann man nur die Lösungen nehmen, weil es kein Javascript ist.

  • Eine laufende Gamification (in 2D): http://www.kort.ch
  • Ein Renderer in Javascript (2D): Cartagen
  • Ein 3D-Renderer (java,statisch): osm2world.org
  • Ingress, der “Vorgänger von PG” auf OSM Basis: github.com/egore/osmgress
  • Andere Tools, die zum Editieren Motivieren: Mapillary, OSMand and Maps.ME.

Bei Edits gibt es viele Bedenken, da es ja Neulinge sein sollen. Mir gefällt die Idee, das diese Edits in einem Pool landen, die dann “echte” OSMler in ihren Editor laden und prüfen.

Wie geht es weiter? Immer das, was gerade Spaß macht :-)

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Posted by w-j-s on 9 August 2016 in German (Deutsch). Last updated on 10 August 2016.

Wenn man so sieht, wer wo im Schwarzwald, dem Elsass oder dem Raum Basel editiert: es ist mittlerweile da ziemlich mau aus. Recht wenige Leute - und es wird da gebaut wie noch nie in den letzten 10 Jahren: Häuser, Straßen, Kreisverkehre. Man kommt da gar nicht nach, die Karte aktuell zu halten,

Da stellt sich mir als mittlerweile recht wenig aktivem Wikipedianer und Heise-Foren-Troll die Frage, ob OSM die Mapper ausgehen. (Was ja jemandem in den USA, der die “Craft-Mapper” eh nicht mag, gefallen dürfte, siehe http://mike.teczno.com/notes/openstreetmap-at-a-crossroads.html

So nebenbei: http://hdyc.neis-one.org/?migurski zeigt uns einen offenkundigen Silicon-Valley-Nerd, der wohl nicht gerade oft im Wald Mountainbike fährt, oder das Rad als Transportmittel benutzt. Recht mager, die Beiträge zu OSM bisher, wenn man so austeilt wie er.)

Aber zurück zu OSM: Viele Leute scheinen die Lust wieder verloren zu haben, die da mal aktiv waren. C’est la vie, offenbar. (und von diesem Account wird man auch nichts erwarten dürfen, vielleicht Fehlermeldungen in OSM setzen und lösen oder vielleicht Blogposts ;-).

Und Neulinge? Vielleicht sind kommerzielle Karten wie Google den Leuten gut genug, weil sie eh Luftbilder bevorzugen. Karten setzen ja ein gewisses Maß an Abstraktionsvermögen voraus - und das dürfte vielen Leuten einfach fehlen. Wer war in Erdkunde etwa in der Schule wirklich gut?

Oder liegt es auch daran, dass das das Smartphone den PC in der Internetnutzung abgelöst hat? Das Smartphone taugt nicht viel zum Editieren, vielleicht außer den - allerdings sehr wichtigen - POIs, dem Salz in der Suppe sozusagen.

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AFK

Posted by malenki on 2 August 2016 in German (Deutsch). Last updated on 3 August 2016.

Ich werde für längere Zeit auf Reisen gehen.

Da ich vermutlich selten Zugang zu Computer und Internet haben werde, kündige ich eine OSM-Pause an. Sicher werde ich hin und wieder mappen, aber nicht in dem Umfang wie bisher für OSM aktiv sein.

Konkret fallen weg:

– tägliche Edits – großenteils in Sachsen und Deutschland, zum Teil weltweit
– tägliche Kontrolle von Straßennamen, die der Straßenlistenticker als gelöscht

meldet und entsprechende Reparatur/Kommunikation mit den Mappern und zum Teil Verwaltungen von Ortschaften. Offenbar bin ich der Einzige, der sich dieses Betätigungsfeld gesucht hat. Über einen Nachfolger würde ich mich freuen. – Dietmar Seifert mit Fehlern von und Verbesserungsvorschlägen zu http://regio-osm.de nerven
– Review von und etwas Zuarbeit zur Wochennotiz und OSM weekly – Organisation/Betreuung von OSM-Ständen in Glauchau und Köln, hauptsächlich aber bei den Chemnitzer Linuxtagen (habe ich schon letztes Jahr abgegeben)
– Besuch und teilweise Organisation des Freiberger Stammtisches
– Betreuung des OSM Affiliate Accounts bei Amazon für Deutschland (habe ich dem FOSSGIS e.V. in Person von Frederik Ramm übergeben)
– Meldung von Programmfehlern und Vorschläge für Verbesserungen in JOSM (knapp 200) und anderen Programmen bei verschiedenen Plattfomen wie github oder launchpad
– gelegentliche Korrektur von Übersetzungen, hauptsächlich in JOSM und iD. (Früher war ich der Übersetzer für MapOSMatic und (nicht OSM-bezogen) bis jetzt der von Claws Mail.)

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Location: Plaue, Flöha, Lichtenau, Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland
Posted by -karlos- on 31 July 2016 in German (Deutsch).

Wer hatte diese Assoziation auch gleich? Da kommen einem einige Ideen. Jetzt Augen zu und dann deine Ideen aufschreiben bitte. Gamification von OSM, als Trittbrett um OSM als nützlich im Alltag bekannt zu machen. Aber nicht nur, die Datenbasis soll auch davon partizipieren.

“Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen”, Helmut Schmitt. Ein “OSM GO” ist keine Mini-App, die man mal schnell zusammen popelt. Ein Server muss laufen, die Bedienung idiotensicher und verlockend sein. Die Funktion verständlich. Da braucht man mehr als zwei begeisterte Programmierer, bis zumindest einige Basis-Level laufen.

Das die Idee geklaut ist, darf jeder sehen, Pokemon Go ist auch ein Mix bekannter Elemente: Draußen Münzen sammeln gibt es schon lange. Augment Reality auch (mich irritiert, dass PG das nicht immer an läßt).

Der OSM-GO Client kann (erst mal) eine Browser-App sein. Mit WebGL/Three.js geht 3D-Darstellung, On-Events von Javascript können die Bewegung des Smartphone erfassen. Das man nebenbei auch einen OSM-Renderer in Javascript braucht, ist ja auch eine Herausforderung.

Bleibt noch die Frage nach dem “Game-Play”. Da kann man zur Anfangs-Motivation auch osm-nutzlose Punkte-Sammelei betreiben: Jeder gesund gelaufene Meter zählt, Hydranten oder Wasserspender suchen und aufsuchen. Wenn der Spieler will, kann er sich virtuell “sichtbar machen” so das andere Spieler sehen, wo er läuft.

Richtig Freude macht aber erst OSM-Nützliches: Prüfen, ob es den Laden noch gibt, der auf OSM eingetragen ist; je länger nicht geprüft wurde, je mehr Punkte. Die Daten der Läden prüfen / aktualisieren / Neue eintragen. Hausnummern erfassen. Hört ein Weg wirklich am Ende auf, oder hatte da ein Mapper keine Zeit/Lust mehr? Ganz neue POI und am Ende gar neue Wege erfassen.

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… hab ich mich da eigentlich schonmal ausgekotzt? Nein? Nun denn:

livingstreet mit maxspeed Bild zeigt JOSM mit allen in Deutschland gemappten living_street, die zusätzlich mit maxspeed gemappt sind. (schlappe 11.000 Stück…)

Ja, ich versuche mich so kurz wie immer zu fassen:

Gesetze in .de sind grob verallgemeinert so formuliert: es gibt kein maxspeed, Höchstgeschwindigkeit ist Schrittgeschwindigkeit. Das wird je nach Ordnungshüter und/oder Gericht unterschiedlich interpretiert. Die Meinungen gehen im Groben von 5-11km/h auseinander.

Sagte ich schon, dass es kein Maxspeed gibt? Oh, tatsächlich.

Was es übrigens überhaupt ganz und gar nie nicht gibt* sind living_street mit maxspeed=30 oder maxspeed=50 oder dergleichen. Wirklich nicht! Indianerehrenwort!

(* maxspeed=7 (etc.) ist zwar genauso falsch, aber der gute Wille ist erkennbar. Fühle Dich nur leise und ganz lieb angeschnauzt!!!!1)

Sodala, als Kaufmann noch paar Statistiken:

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Posted by Peda on 13 July 2016 in German (Deutsch).

Ich möchste hier eine kleine Zusammenfassung der diesjährigen FOSSGIS-Konferenz wiedergeben um zum einen zum Ausdruck zu bringen, dass die Konferenz wirklich super war und (wie jedes Jahr) sehr viel Spaß gemacht hat und zum anderen um etwas Werbung zu machen damit nächstes Jahr hoffentlich noch mehr Leute aus der OSM-Community vorbeischauen und mitmachen.

Die Konferenz fand dieses Jahr in Salzburg statt und ging direkt der jährlich an der Salzburger Uni stattfindenden AGIT voraus. Dadurch ergab es sich, dass die FOSSGIS von Montag bis Mittwoch und nicht wie sonst von Mittwoch bis Freitag stattfand, und somit die Ausrichtung eines speziellen OSM-Sonntags ermöglicht wurde. Der OSM-Sonntag war ein wirklich tolles Extra und hat mir sehr gut gefallen! Da vor allem OpenStreetMapper anwesend waren, war das ganze noch etwas familiärer und man konnte sich noch besser über aktuelle Themen und Projekte unterhalten und informieren. Ich hoffe, dass sich auch künftig wieder eine Möglichkeit findet, solch einen speziellen OSM-Tag zu veranstalten. Wichtig ist, das er am Wochenende liegt, da dann einfach mehr Leute Zeit haben und sich nicht extra Urlaub nehmen müssen.

Michael hat im Blog eine sehr nette und vor allem treffende Zusammenfassung geschrieben. Ich kann auch die Vorträge dazu eigentlich alle empfehlen.

Zum offiziellen FOSSGIS-Programm gab es auch eine Vielzahl interessanter Vorträge und Gespräche. Ich habe selbst nicht alle angeschaut, möchte aber dennoch ein paar Empfehlungen abgeben.

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In meiner Gegend gibt es eine Örtlichkeit/einen Wohnplatz, der Krausens Mühle heißt. Zumindest nennen ihn alle Leute so, mit denen ich darüber sprach. Dieser Name wird offenbar ununterbrochen seit mindestens 230 Jahren verwendet, wie diese Karten zeigen:

Ausschnitt einer Karte von 1790 Berliner Meilenblatt von 1790 (Krausens Mühle ist ganz oben etwas links der Mitte)

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Location: Krausens Mühle, Berthelsdorf, Weißenborn/Erzgebirge, Lichtenberg-Weißenborn, Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland

Lektionen eines Pfadfinders:

  • Der Fisch stinkt vom Kopf

  • Verbesserungen werden von Aufpassern in der Regel als Vandalismus betrachtet.

  • Internationale Edits sind unerwünscht, weil das nur lokale Mapper könnnen, welche das “Gesamte” betrachten und beurteilen können.

  • Rechtschreibfehler in Namen und Keys werden nicht verbessert, siehe vorherigen Punkt. Alles andere ist ein automatischer Edit.

  • Dummes Zeug darf jeder eintragen, es zu entfernen ist schwer, und nahe am Rande von Vandalismus oder automatischen Edits, selbst wenn du es von Hand optimierst. Geht wohl darauf zurück: osm.wiki/Any_tags_you_like

  • Qualitätstools sind zwar vorhanden, dürfen aber nicht angewendet werden, siehe vorherige Punkte.

  • Egal wieviel du zu OSM beigetragen hast, gegenüber einem Aufpasser bist du immer der Arsch, selbst wenn du nur bei 0,001% deiner Arbeit nicht 100% der Anforderungen erfüllst. Der Aufpasser hat immer Recht.

  • Die Community ist bereit für Optimierungen, aber sind es die Verantwortlichen auch? Können Sie ihren gewohnten Horizont erweitern? Ich glaub nicht mehr daran.

Disclaimer: Der Anspruch den ich an meine Arbeit und Projekte habe, wird von OSM nicht erfüllt. Die OSM Community macht eine gute Arbeit, die wird aber von machen Leuten mehr als torpedert. Ich kann keinem mit gutem Gewissen die Nutzung von OSM empfehlen.

Achtung: Satire mit einem Schuss Wahrheit!

Nehmen wir mal eine relativ einfache Landstraßenkreuzung, hier bei Oberems im Taunus. Kreuzung einfach gemappt Diese Kreuzung kommt ohne irnkwelche Spezialitäten aus, sie braucht keine Abbiegebeschränkungen, keine Einbahnstraßen, nichts. Sie sieht in der Karte vernünftig aus und wird auch in jedem Router einwandfrei funktionieren. Die Abbiegespuren auf der B8 sind getaggt, Fahrspurhinweise können also gegeben werden. Und daß man von der B8 schon 10 Meter vor der einklichen Kreuzung rechts abbiegen kann, wird jeder Fahrer vor Ort intuitiv erfassen, das muß sein Navi ihm nicht sagen.

Jetzt kommt aber ein eifriger Mapper daher und zeichnet die zwei Rechtsabbiegeverbindungen zusätzlich als highway=secondary_link ein. Das ist zunächst einmal gerechtfertigt, schließlich bilden sie aufgrund der Inseln eine baulich getrennte eigene Fahrbahn.

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Location: Nieder-Oberrod, Idstein, Rheingau-Taunus-Kreis, Hessen, Deutschland